2009 Strategiewechsel: Der Marktführer konzentriert sich auf seine Kernkompetenzen
Die Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG konnte 2008, trotz Absatz- und Umsatzeinbußen, mit einem wertmäßigen Marktanteil von 7,1 Prozent ihre Position als Marktführer unter den Markenmineralwässern behaupten (Quelle: AC Nielsen). 6,5 Millionen Hektoliter Mineralwasser und Mineralwasser-Plus-Produkte setzte Gerolsteiner 2008 ab, 4 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Netto-Warenumsatz ging um 2,5 Prozent auf 197 Millionen Euro zurück. Bedingt ist diese rückläufige Entwicklung sowohl durch das kühle Wetter im vergangenen Jahr als auch durch die zunehmende Konkurrenz von Billiganbietern; 2008 wurden erstmals über 50 Prozent des insgesamt in Deutschland abgesetzten Mineralwassers im Discount verkauft. Positiv, trotz schwierigem Umfeld, entwickelte sich der Bereich Gastronomie. Hier verzeichnete Gerolsteiner, entgegen dem Trend, ein Plus von 1,8 Prozent.
Im Fokus: Kohlensäurehaltiges Mineralwasser
Unter der Leitung von Axel Dahm, seit September Vorsitzender der Geschäftsführung, hat das Unternehmen einen Strategiewechsel eingeläutet: 2009 ist ein Jahr der Neuausrichtung und Konsolidierung. Für Axel Dahm bedeutet das eine Rückbesinnung auf die Kernkompetenzen: „Die Marke Gerolsteiner steht zuallererst für qualitativ bestes Mineralwasser, ganz besonders für kohlensäurehaltiges Mineralwasser, wie Medium und Sprudel. Diese Produktgruppe macht 84 Prozent unseres Gesamtabsatzes aus.“ Im Zuge der Neuausrichtung wurde deshalb das gesamte Portfolio überprüft. Das kohlensäurefreie Gerolsteiner Naturell sowie natürliche Erfrischungsgetränke auf Mineralwasser-Basis bleiben wichtige Sortimentsbausteine. Dazu zählen ebenfalls erfolgreiche Konzepte wie z. B. Gerolsteiner Moment, das 2008 erneut wachsen konnte. Gleichzeitig wird die Komplexität des Portfolios reduziert. Im Zuge dessen wird unter anderem das Sportgetränk Gerolsteiner Sport eingestellt, denn „das beste Sportgetränk ist Gerolsteiner Mineralwasser selbst“, so Dahm.
Mehrweg bleibt dominierend
Der weitaus größte Teil des Gerolsteiner Absatzvolumens – nämlich 79,3 Prozent – entfiel 2008 nach wie vor auf PET- und Glas-Mehrweggebinde. „Eine wichtige Säule der Kernkompetenz ist das Mehrweggeschäft in PET und Glas. Wir setzen auf Mehrweg, denn das hat weiterhin Bedeutung für die Mineralwasser-Konsumenten, auch weil es den Qualitätsanspruch an ein höherwertiges Mineralwasser am besten transportiert. Wenn die Verbraucher die Vorteile von Mehrweg erkennen, wird hier verstärkt wieder ein Bewusstseinswandel stattfinden“, erklärt Dahm.
Konsequente Profilierung: Qualität kann man schmecken
„Unser Ziel ist, die Verbraucher, in der Region und deutschlandweit, von der überlegenen Qualität unseres Mineralwassers zu überzeugen und ihnen noch deutlicher zu machen, warum es sich lohnt, für gutes Wasser auch gutes Geld zu bezahlen. Gutes Marken-Mineralwasser wie Gerolsteiner unterscheidet sich von Billigangeboten durch seine außergewöhnlich hohe und ausgewogene Mineralisierung gepaart mit einem sehr guten, weichen Geschmack“, erläutert Dahm. Im Frühjahr startet deshalb eine medienübergreifende Kampagne, die den Qualitätsvorsprung des Gerolsteiner Mineralwassers anschaulich machen und offensiv
kommunizieren wird.
Quelle: Presseinformation Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG
Team Szene-Drinks.com